"FEEL Slovenia" - Der Slowenien Podcast
"FEEL Slovenia" - Der Slowenien Podcast
Die Posavje – von einer gefeierten Thermallandschaft, geschichtsträchtigen Flüssen und märchenhaften Schlössern
Wer in Sloweniens Südosten die Posavje-Region besucht, findet nicht nur zahlreiche glorreiche Schlösser und Burgen, sondern auch ein großes Freizeitangebot. Obwohl die Region sehr klein ist, beheimatet sie den größten Wasserpark Mitteleuropas und das zweitgrößte Weinbaugebiet des Landes. All das eingebettet in eine malerische Natur, mit geschichtsträchtigen Flüssen, wunderschönen Wäldern und vielen Rad- und Wanderwegen. Außerdem lädt der Kurort Therme Čatež zum Entspannen und Wellnessen ein, und das seit mittlerweile 100 Jahren.
Die Posavje ist eine kleine Region im Südosten Sloweniens, die aber Großes zu bieten hat. Die Glorreichen Sieben, den größten Wasserpark Mitteleuropas in Therme Čatež und das zweitgrößte Weinbaugebiet des Landes.
Aber erstmal von vorne. Was hat es mit den Glorreichen Sieben auf sich? Nirgendwo sonst in Slowenien gibt es so viele Burgen und Schlösser auf so kleinem Raum wie in der Posavje. Mit 968 km² ist die Region nur ein bisschen größer als Berlin, dafür aber weitaus weniger besiedelt. Und das macht
ebenfalls den Charme dieser Region aus. Charmant ist auch die kleinste Stadt Sloweniens, die sich auf einer winzigen Insel in der Posavje befindet, inmitten des Flusses Krka: Kostanjevica na Krki, wo wir übrigens auch eine der Glorreichen Sieben finden. Also, wer eins und eins zusammen zählt, der hat’s vielleicht erraten, was es mit den Glorreichen Sieben auf sich hat. Und wer auf uns zählt, erfährt jetzt
alles über sie, einen bedeutenden 100. Geburtstag und die Posavje.
Jetzt noch unsere Rubrik: Ein Wort für vor Ort!
Am Ende jeder Podcast-Folge lernen wir zusammen Slowenisch:
Ein typisches Wort für die Posavje Region, das Sie bei Ihrem Besuch aufschnappen könnten, ist“kuga?”.
Offiziell in der slowenischen Sprache ist “Kaj?”
Es ist das kleine Fragewort “Was”. Ist man hier in der Region überrascht oder kann etwas nicht so richtig glauben, sagt man: “kuga?”
Eine beruhigende Antwort haben wir auch schon parat, für den Fall, dass alles fein ist - frei nach dem Motto “don’t worry, be happy” sagen die Einheimischen in der Posavje “bo, bo”... Heißt so viel wie: Passt schon, wird schon werden, alles gut.
Ende gut, alles gut. Na Slišanje, wir hören uns.
Entdecken si POSAVJE UND THERME ČATEŽ:
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https://terme-catez.si/de/
https://www.slovenia.info/de/geschichten/grune-platindestinationen-und-ihre-erlebnisse
Feel Slovenia Podcast wird für Sie von der Slowenische Tourismuszentrale gebracht und von Sabrina Lang oder Sabrina Gander geführt.
Produktion: Radio Tourism & Radio Embassy & ST Elmos
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SEASON 5 PODCAST 4 – Die Posavje und die Glorreichen Sieben (39min10sek)
Titel: Die Posavje – von einer gefeierten Thermallandschaft, geschichtsträchtigen märchenhaften Schlössern
SHOWNOTES
Wer in Sloweniens Südosten die Posavje-Region besucht, findet nicht nur zahlreiche glorreiche
Schlösser und Burgen, sondern auch ein großes Freizeitangebot. Obwohl die Region sehr klein ist,
beheimatet sie den größten Wasserpark Mitteleuropas und das zweitgrößte Weinbaugebiet des
Landes. All das eingebettet in eine malerische Natur, mit geschichtsträchtigen Flüssen,
wunderschönen Wäldern und vielen Rad- und Wanderwegen. Außerdem lädt der Kurort Therme
Čatež zum Entspannen und Wellnessen ein, und das seit mittlerweile 100 Jahren.
Die Posavje ist eine kleine Region im Südosten Sloweniens, die aber Großes zu bieten hat. Die
Glorreichen Sieben, den größten Wasserpark Mitteleuropas in Therme Čatež und das zweitgrößte
Weinbaugebiet des Landes.
Aber erstmal von vorne. Was hat es mit den Glorreichen Sieben auf sich? Nirgendwo sonst in
Slowenien gibt es so viele Burgen und Schlösser auf so kleinem Raum wie in der Posavje. Mit 968 km²
ist die Region nur ein bisschen größer als Berlin, dafür aber weitaus weniger besiedelt. Und das macht
ebenfalls den Charme dieser Region aus. Charmant ist auch die kleinste Stadt Sloweniens, die sich auf
einer winzigen Insel in der Posavje befindet, inmitten des Flusses Krka: Kostanjevica na Krki, wo wir
übrigens auch eine der Glorreichen Sieben finden. Also, wer eins und eins zusammen zählt, der hat’s
vielleicht erraten, was es mit den Glorreichen Sieben auf sich hat. Und wer auf uns zählt, erfährt jetzt
alles über sie, einen bedeutenden 100. Geburtstag und die Posavje.
Interview
[Sabina] Ja, hallo, mein Name ist Sabina Zaksek, schwer auszusprechen, slowenisch. Ja, und ich bin
hier in dieser Region Posavje, in der wir uns jetzt befinden, auch Guide. Und das mit ganzem Herzen.
[Sabrina] Auch Guide? Das heißt, Sie haben zu Ihrer Funktion als Guide noch eine andere Aufgabe?
[Sabina] Ja, ab und zu natürlich auch Übersetzungen und dementsprechende Dinge, die natürlich auch
die deutsche Sprache und die slowenische Sprache vereinen.
[Sabrina] Die glorreichen Sieben, das klingt wie eine Gruppe Superhelden. Sind Sie das denn?
[Sabina] Eine interessante Frage, muss ich sagen. Und mir ist jetzt in den Sinn gekommen,
Superhelden. Aber wenn ich so bedenke, in die Geschichte hinein, ja, zu jedweder Zeit durch die
ganze Geschichte waren es Superhelden. Denn sie dienten ja einem bestimmten Zweck, nämlich vor
allen Dingen dem Schutze der Ländereien.
[Sabrina] Auf so kleinem Raum gibt es nirgendwo sonst in Slowenien so viele Burgen und
Schlösser. Und um diese ganz speziell zu erleben, haben Sie sich in der Posavje eine
Entdeckungsreise überlegt, wie man auf ganz spezielle Art die Burgen und Schlösser erlebt.
Vielleicht können wir einmal einen kurzen Rundumblick bekommen, was auf dieser
Entdeckungsreise alles geschieht.
[Sabina] Sehr gerne. Vielleicht erläutert sich die Frage, warum so viele Schlösser und Burgen auf so
kleinem Ort. Wissen Sie, dieses Gebiet, in dem die Posavje Region liegt, war auch immer ein
Grenzgebiet.
Dazu noch, dass der Fluss Save, der natürlich der längste Fluss Sloweniens ist, der durch Slowenien
fließt, auch ein sehr wichtiger Transportweg immer war. Und dementsprechend musste auch dies
geschützt werden. So viel zu diesem Grund, warum es so viele gibt, auf das wir auch sehr stolz sind.
Und natürlich hat auch jede Burg, jedes Schloss eine bestimmte Bestimmung gehabt. Und natürlich ist
es auch heute so. In der heutigen modernen Zeit hat auch jedes Schloss und jede Burg einen
besonderen Inhalt.
[Sabrina] Und diesen besonderen Inhalt erleben wir auf dieser Entdeckungsreise, die als
Erlebnispaket geschnürt ist. Jede Burg oder jedes Schloss steht sozusagen für sich selbst, für ein
besonderes Erlebnis.
[Sabina] Ja, genau so. Nämlich so verbinden wir Geschichte, Tradition auf moderne Art und Weise
zugänglich für jedermann.
[Sabrina] Was erlebe ich, wenn ich diese Entdeckungsreise mitmache?
[Sabina] Ja, so einiges, denn dieses Paket bietet für alle Sinne Genuss. Sie werden natürlich von
erfahrenen Guides auch geführt. Das beinhaltet Besichtigungen der Burgen und Schlösser, eine
Schmiedewerkstatt, in der Sie sogar Ihr eigenes Hufeisen für Ihr persönliches Glück dann auch
schmieden können.
Dann werden Sie in einer Druckerei auch Ihre eigene Grafik herstellen können, nach Ihren Wünschen.
Und dann natürlich nicht zu vergessen das Schlemmen von wunderbarer Küche und natürlich auch der
Genuss der hiesigen Weine. Und nicht zuletzt auch ein Besuch bei der Gräfin Mathilde Augur-
Zinneberg persönlich.
[Sabrina] Dann starten wir doch mal direkt vorne an der Tour. Los geht's bei Therme Catez, wo wir
die Burgen auf moderne Art und Weise erleben, mit einer 3D-Gestaltung.
[Sabina] Ja, genau. In den Therme Catez, die natürlich auch das größte Thermalbad Sloweniens und in
diesem Teil Europas sowieso sind, hat man sich überlegt, dass man den Gästen natürlich auch die
Umgebung näher bringt. Und so hat man eine virtuelle Besichtigung ermöglicht, wo man natürlich mit
bestimmten Burgen und Schlössern aus nächster Nähe in Kontakt kommt, auf virtuelle Art und Weise.
[Sabrina] Und da erlebe ich, wie die Burgen früher ausgesehen haben. Unter den Burgen und
Schlössern gibt es ja auch einige Ruinen. Da brauche ich viel Fantasie, um mir vorstellen zu können,
wie war das damals, als die noch komplett standen. Und unterstützt werde ich eben von diesen 3DAnimationen
mit einer kleinen Reise in die Vergangenheit. So starten wir unsere Tour. Die nächste
Etappe ist dann Kloster Kostanjevica.
[Sabina] Genau, genau. Ja, dieses Kloster schon aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute auch eine
sehr große Galerie, die größte auch in Slowenien. Sehr alte Geschichte und dort befindet sich auch
diese Druckerei, die ich schon vorher erwähnt habe. Und dort können Sie nach einer Einführung dann
Ihre eigene Grafik erstellen. Und dieses Kloster hat noch eine Besonderheit, denn um das Kloster
herum, in den weiten Wiesen und Feldern, stehen auch verschiedene Skulpturen,
Forma Viva genannt, also lebende Skulptur, könnte man das übersetzen. Und die stehen schon seit
Jahrzehnten dort, weil nämlich alle zwei Jahre, also biennial, finden dort natürlich verschiedene
Symposien statt. Stadt und Künstler kommen dorthin und machen aus Eichenholz, das aus den
Urwäldern der Goyanzi-Berge heruntergebracht wird, diese verschiedenen Skulpturen.
[Sabrina] Es ist also nicht nur eine Galerie im Inneren des Klosters, sondern auch ein
Skulpturenpark im Äußeren des Klosters. Und das ist sowieso ganz besonders charmant, weil
Kostanjevica ist ja die kleinste Stadt Sloweniens, auf einer Insel innerhalb des Flusses Krka.
[Sabina] Genau so, genau so. Das ist sehr interessant. Und zwar, diese Insel inmitten des Flusses Krka
ist 500 Meter lang, 200 Meter breit und das war’s. Das ist die Innenstadt. Zwei Brücken, Holzbrücken
führen übrigens hinein oder hinaus, je nachdem aus welcher Richtung man kommt. Und es ist ja die
kleinste Stadt Sloweniens, und Sie werden es nicht glauben, mit Bürgermeister und 770 Einwohnern.
[Sabrina] Sehr schön. Und so wie es aussieht, ist es einfach auch wahnsinnig märchenhaft und passt
dann auch wieder zu diesen glorreichen 7, was ja auch schon eine magische Zahl ist, die Zahl 7. Gut,
dann gehen wir also weiter zur nächsten Etappe von Kloster Kostanjevica zu Schloss Mokrice.
[Sabina] Ja, das Schloss Mokrice ist auch ein, sag ich mal so, sehr romantisches Schloss, weil man
kann dort noch immer die alte Zugbrücke sehen, die ja wirklich fast nirgendwo mehr erhalten ist. Und
somit kommt man über eine Brücke erst zu dem Eingang in das Schloss Mokrice. Auch die Umgebung
ist wunderschön. Ein englischer Park erinnert natürlich auch an ehemalige Zeiten, wo sich die
Adelsgeschlechter, als sie sich das als Residenzen auserkoren haben, dann auch im äußeren Bereich
wunderschön sozusagen eingerichtet haben.
[Sabrina] Und da können wir in unserem Entdeckungspaket flanieren und uns zurückdenken, wie es
damals wohl so war. Genau so. Unter den Adeligen.
Als nächstes geht es auf unserer Tour weiter zu Schloss Brezice. Was gibt es dort zu sehen?
[Sabina] Ja, so einiges. Ich denke, die Posavje-Region ist sehr stolz auf dieses Schloss, weil nämlich
dieses das Posavje-Museum beherbergt. Und so haben wir natürlich dort die gesamte Geschichte der
Posavje-Region verschiedener Epochen vereint, sei es von den Kelten, prähistorische Dinge, dann
natürlich ein ethnologisches Museum. Dort wird auch sehr viel über die verschiedenen Elemente
gesprochen beziehungsweise gezeigt. Wasser natürlich ist auch ein ganz wichtiges Thema. Aber was
dort am faszinierendsten ist, ist der größte Rittersaal Sloweniens. Es gibt keinen schöneren, muss ich
sagen. Und er ist vollkommen auch mit Fresken überdeckt, vom Boden bis hin zur Decke. Und es ist auf
jeden Fall ein Besuch wert.
Und wenn man in der Sommerzeit kommt, dann kann man vielleicht auch einem Konzert beiwohnen,
weil dort natürlich auch jedes Jahr Konzerte klassischer Musik stattfinden.
[Sabrina] Von Bresice geht es weiter zur Burg Reichenburg. Richtig?
[Sabina] Reichenburg.
[Sabina] Also ein deutscher Name, aber ansonsten auf Slowenisch heißt das Bristanica. Aber bleiben
wir bei Reichenburg. Ok.
[Sabina] Ich finde das so sympathisch.
[Sabrina] Ok. Ein Glück habe ich Sie als Expertin an meiner Seite. Dort wird es im Entdeckungspaket
oder auf der Entdeckungsreise ein Mittagessen geben. Wer kocht dort? Welches Essen bekomme
ich in der Burgküche?
[Sabina] Natürlich in Anlehnung an die Geschichte der Tradition, auch in Anlehnung an die Tradition
eines Fischereibetriebes oder einer Fischzucht, hat man sich dazu entschlossen, dieses Gesamte
wiederum in ein Paket zu schnüren, ein kulinarisches Paket. Der Chef ist dort Matthias Schrieber. Er hat
es sich zur Aufgabe gemacht, dass er saisonale Gerichte dort kocht.
Und natürlich dann auch den Gästen reicht und immer nach Art des Chefs. Was ganz Interessantes.
Und natürlich ist es auch so, dass lokale Weine hier wiederum das Menü, mehrgängige Menü, dann
auch begleiten.
[Sabrina] Und Wein ist ja für die Posavje auch ein wichtiges Stichwort, weil wir haben hier das
zweitgrößte Weinanbaugebiet in Slowenien.
[Sabina] Ja, genau. Und diese besondere Lage, das Klima, das bringt hervorragende Weine zum
Vorschein. Und natürlich ist hier ein großes Thema der Blaufränkische.
Aber auch durch dieses vorher erwähnte Klima und die bestimmten Bodenzusammensetzungen
bringen auch exklusive und exquisite Schaumweine, also Sekte, zustande. Vielleicht möchte ich noch
erwähnen, dass auf der Burg Reichenburg ist auch eine, wir sagen in Slowenien Peninothek, weil
Penina heißt Schaumwein in Slowenien. Und dort gibt es eine Weintheke sozusagen, einen Keller, in
dem es nur Schaumweine zu verkosten gibt.
[Sabrina] Das heißt, auf unserer Entdeckungsreise der Glorreichen Sieben ist auch kurz Zeit, dort
eine kleine Verkostung vorzunehmen?
[Sabina] Na, ich denke, nach Absprache wäre vielleicht auch das möglich.
[Sabrina] Okay. Fakt ist ja, wir wollen noch mehr erleben, auch auf Burg Reichenburg.
[Sabina] Genau, weil es gibt ja nicht nur, wie soll ich sagen, gutes Essen und gute Weine, aber man
muss auch denken, dass es auch Liebhaber von Süßigkeiten gibt. Und zwar werden Sie dann Ihre
Schokolade herstellen, Ihr Gastgeber wird Sie auch in die Geheimnisse der Schokoladenmanufaktur
einführen.
Und natürlich hat das Ganze auch einen historischen Hintergrund, denn auf der Burg Reichenburg
lebten ja ehemals auch die Trappisten, die nicht nur für den guten Käse bekannt sind, sondern natürlich
auch für die Schokolade. Und eben diese Schokolade, die von den Trappisten hier auf der Burg
Reichenburg wirklich schon industriell hergestellt wurde, kann man sagen, für die damalige Zeit
natürlich, brachte es soweit, dass diese Schokolade auf den österreichischen, wie soll ich sagen, zum
Kaiser gelang. Und er fand diese Schokolade so gut, dass er ihr den Namen Imperial verlieh.
Und aus diesem Grund ist die Schokolade immer noch gegenwärtig auf dem Schloss. Und das Ganze,
was mir ganz besonders gut gefällt, wird gemacht von einer Winzerfamilie, in die eine Patissière dann
auch eingeheiratet hat. Und so hat man natürlich mit ganz viel Liebe und sehr viel Wissen dann auch
dieses besondere Erlebnis gegründet, Wein und Schokolade.
[Sabrina] Ich merke schon, hier kommen alle guten Sachen zusammen auf Burg Reichenburg.
Könnte man auch sagen, die Burg der Kulinarik.
[Sabina] Ja, kann man schon sagen. Das kann man sagen, genau.
[Sabrina] Es wird noch handwerklich in der nächsten Etappe, in der Schmiedewerkstatt.
[Sabina] Ja, genau. Weil wenn man sich so ein bisschen dann wieder durch diese wunderschöne
Umgebung bewegt, durch die Weinberge, die ganzen Hügel und so weiter, kommen wir nach
Biestwitzer an der Sotla. Übrigens auch ein Grenzfluss. Und dort in diesem kleinen Städtchen, das
ungefähr etwas mehr wie tausend Einwohner hat, ist auch ein Kunstschmied zugegen, der dieses
Wissen noch immer hat. Ein Hufeisen können Sie dort sich selber machen. Dort werden Sie auch in die
Kunst des Schmiedehandwerks eingeführt. Und was gibt es Schöneres, wenn man sich für sein
eigenes Glück dann auch ein Hufeisen schmieden kann?
[Sabrina] Ich glaube, nicht viel Schöneres. Sie haben es jetzt gerade so toll beschrieben, wie wir auf
unserer Entdeckungsreise von Etappe zu Etappe durch die Natur wandeln und wie schön die
Umgebung in der Posavje ist. Und deswegen hat man sich für diese Entdeckungsreise auch ganz
speziell noch überlegt, wir könnten eigentlich auch am Fluss entlang wandern.
[Sabina] Ja, der Fluss Save, wie schon erwähnt, ist ein sehr wichtiger Fluss schon seit jeher gewesen.
Denn schon von prähistorischen Zeiten, vielleicht wenn ich Sie ein bisschen durch die Geschichte
führe, ist es so, dass natürlich der Fluss auch ein Verbindungsweg war oder Verbindungsmöglichkeit
zwischen verschiedenen Siedlungen, auch Kulturen, wenn man das so sagen darf. Später war es auch
immer ein sehr wichtiger Transportweg. Der Fluss Save ist mit der Donau verbunden, dann
schlussendlich auch mit dem Schwarzen Meer. Was bedeutet, dass man ihn als Transportweg genutzt
hat, flussabwärts, aber auch flussaufwärts, mit Flößen und so weiter. Das kennt man natürlich auch von
woanders, das stimmt schon. Aber wenn man so ein bisschen auch bedenkt, stille Wasser können ja
sehr oft auch sehr gefährlich werden. Verschiedene Einflüsse, Regenfälle und so weiter können auch
aus einem gemächlichen Fluss einen reißenden Strom machen. Und natürlich ist es auch so, dass
früher die Menschen solche Begebenheiten nicht einordnen konnten. Und so hat man verschiedene
Gottheiten auch angepriesen und zu ihnen gebetet, um sie um Milde zu bitten. Und so einen Gott hat
auch der Fluss Sava, nämlich die Gottheit Savos. Und natürlich gibt es auch einen Lehrpfad am Fluss
Save. Ein fünf Kilometer langer Lehrpfad, der Sie noch mehr in diese Geschichte hindurchführt und
Ihnen alles erklärt wird. Und da man sich natürlich auch dann in der Natur befindet, kann man noch
mehr das kulturelle und Naturerbe dieser Region auch etwas näher kennenlernen.
[Sabrina] Der Fluss gilt ja auch als sehr sagenumwoben.
[Sabina] Eben deswegen, weil man hat natürlich auch Nymphen angepriesen und so weiter. Vielleicht
noch etwas. Es gibt auch die sogenannten, in Slowenien sagt man dazu, Aiden. Und das kommt
natürlich aus dem deutschen Wort Heiden, also aus einer Zeit, wo man natürlich an sehr viele Dinge
geglaubt hat, auch an Riesen.
Ja, und diese Aiden, die haben die Leute so verstanden, dass das Riesen sind und die natürlich auch
dann zum Beispiel große Felsen in den Fluss geworfen haben und so verschiedene
Überschwemmungen dann hervorgerufen haben. Und wenn so eine Aidin, also ein weiblicher Riese,
haben sie sogar gesagt, dass sie mit einem Fuß auf der einen Seite des Flusses stand, mit dem
anderen Fuß auf der anderen Flussseite und dort so ihre Wäsche gewaschen hat
[Sabrina] Ok. Sehr süß. Wer so viel entdeckt, wird irgendwann auch wieder hungrig. Mittagessen
gab es ja auch schon auf der Burgküche. Es wird auch einen Adelsdinner geben.
[Sabina]
Ja, in der Nähe dieses Lehrpfades, in dem kleinen Örtchen Radice, dort ist das Gasthaus Jesch. Das ist
für unsere Gäste ein richtiges Adels-Menü, ein Adelsdiner, ausgedacht hat mit vier Gängen und
natürlich lokalen Zutaten. Das ist sowieso ein großes Thema hier bei uns, dass alles saisonal und lokal
natürlich dann auch gekocht wird. Und dieses Adelsdinner besteht aus traditionellen Speisen, auf
etwas modernere Art natürlich. Und sowieso hat sich der heutige Inhaber, übrigens schon vierte und
fünfte Generation dieses Gasthauses, also eine über hundertjährige Tradition, hat es sich wirklich zur
Aufgabe gemacht, dass man diese traditionellen Speisen natürlich aufleben lassen sollte. Und das ist
ihm hervorragend gelungen, denn er ist auch prämierter Koch.
[Sabrina] Wunderbar. Und zum Abschluss unserer Tour werden wir noch ganz besonders
empfangen.
[Sabina]
Ja, das ist natürlich, ich sag mal so, ein Wunderschöner Abschluss. Denn zuletzt kommen Sie auf das
Schloss Sionitsa, früher genannt Lichtenwalde, und dort werden Sie in nächtlicher Umgebung, also ein
Besuch bei Nacht, durch das Schloss geführt, das mit hundert und mehr Kerzen erhellt ist. Denn dazu
möchte ich erwähnen, dass sie sich so ein bisschen in die Vergangenheit führen lassen, nämlich ganz
genau in das Jahr 1922. In der damaligen Zeit war die Gräfin Mathilde Arkuzineberg dort die Inhaberin
und auf eine ganz spezielle Art und Weise führt sie, der Guide oder die Führerin, durch das Schloss,
erzählt Ihnen so manches Interessante über das Leben im Schloss. Und natürlich, weil das Schloss
Sionitsa auch der Brennpunkt und der Mittelpunkt des Blaufränkischen Weines ist, weil dort jedes Jahr
auch ein Festival des Blaufränkischen stattfindet, bekommen Sie auch ein Glas Blau-Fränkisch, und
dann natürlich gelangen Sie auch persönlich zu dieser Gräfin, die Ihnen Ihre Lebensgeschichte
persönlich erzählen wird. Wissen Sie, wenn man so durch die ganzen Schlösser geht, dann Bitte achten
Sie auch darauf, dass in diesen ganzen Schlössern und Burgen auch sehr viel geschah. Sei es fröhliche
Dinge, sei es traurige Dinge. Also Leid und ja, Freude reichen sich ja oft die Hand. Und das ist auch ein
bisschen die Geschichte der Gräfin Mathilde Augo Zinneberg. Und ich möchte nicht so viel
vorwegnehmen, aber die Geschichte ist so ein bisschen auch tragisch. Aber es war eine starke Frau
und ihr Leben gebührt eines Romanes.
[Sabrina] Das ist wirklich ein sehr spannender Abschluss für unsere Entdeckungsreise. Wer die
glorreichen Sieben auf eigene Faust entdecken möchte, kann es natürlich auch tun, ganz ohne
geschnürtes Paket. Das geht sogar auch mit dem Fahrrad. Wie viele Kilometer muss ich da ungefähr
rechnen?
[Sabina] Ja, schon so einige. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie viele Abstecher Sie
machen, weil es warten immer interessante Dinge auf dem Weg. So, 60, 80 Kilometer. Es sind natürlich
auch alle Radwege in Etappen in den ganz verschiedenen Informationsblättern zu finden, sodass es
auch das ganz natürlich individuell zusammenstellen können. Aber es gibt viel zu sehen und zu
erleben, sodass man einige Tage schon einplanen sollte, um alles erleben und genießen zu können.
[Sabrina] Und das wollen wir natürlich. Wir wollen die Posavje in allen Facetten kennenlernen.
[Sabina] Das wäre natürlich wunderschön und ich hoffe, dass sich unseren Zuhörern doch einen
kleinen Eindruck geben konnte und dass ich sie auf den Geschmack gebracht habe, uns zu besuchen.
[Sabrina] Das auf jeden Fall. Jetzt wollen wir nochmal an den Start unserer Entdeckungsreise gehen
zum Kurort Terme Čatež. Ich habe schon angekündigt, jemand feiert seinen 100. Geburtstag und
das ist Terme Čatež als Urlaubsort. Herzlichen Glückwunsch!
[Jasmina] Vielen Dank, das freut mich. Mein Name ist Jasmina Kecher und ich bin Teil der
Verkaufsabteilung hier in Therme Čatež. Darüber und auch über Posavje sprechen wir auch heute ein
bisschen.
[Sabrina] Dann steigen wir doch direkt ein in die Geschichte des Tourismus hier in Čatež. Wie
begann die vor 100 Jahren?
[Jasmina] Ja, eigentlich begann die auch früher. Die ersten Quellen waren irgendwie gefunden hier auf
diesem Gelände schon Ende 18. Jahrhunderts. Und da haben die Leute schon gesehen, dass das
Wasser eigentlich wohltuend ist. Aber 1925 haben dann die Gräfen Atems, das war die Gelände von
diesen Gräfen, gesehen, dass es eigentlich interessant wäre, auch die Gäste hier zu bringen. Für die
Gäste, die eigentlich anspruchsvoller sind, die mehr wollen.
Und die haben dann ein erstes Hotel gebaut 1925. Das ist im Moment ein kleineres Hotel noch, Hotel
Toplice. Und eben im Moment im Aufbau für etwas ganz anderes für 100 Jahre Geburtstag.
[Sabrina] Also man sieht sozusagen bei Hotel Toplice noch das Haus, so wie es die letzten
Jahrzehnte aussah. Es bekommt aber dann im Inneren eine ganz neue Einrichtung, ganz neue
Zimmer. Und damit verbindet man in Čatež die Vergangenheit mit der Zukunft und mit diesen 100
Jahren Tourismus.
[Jasmina] Ja, das stimmt. Der Außerbereich sollte eigentlich bleiben, als es ist oder als es war, damals
ausgedacht. Innen sollte aber ganz neu sein, auch jetzt von drei Sterne auf vier Sterne gewandelt. Und
ein Familienhotel eigentlich, mit größeren Zimmern oder Suiten oder was, dass es eigentlich freundlich
ist für Familien mit Kindern. Das ist eigentlich unsere Hauptzielgruppe im Moment.
[Sabrina] Und Therme Čatež an sich als Kurort hat ja viel zu bieten. Mehrere Hotels, mehrere
Thermenanlagen. Ich habe eingangs auch darüber gesprochen, dass es der größte Wasserpark
Mitteleuropas ist. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten.
[Jasmina] Das stimmt. Ja, eigentlich vor Jahren war es zuerst als Kurort gedacht. Für eben Heilung
verschiedener Arten. Weil es besteht auch eine Legende über einen Zwerg Čatež, der in der
Vergangenheit eigentlich in diesem Höhlenwasser von warmem Wasser gelegen hat und dann lange
gelebt hat, ganz gesund und so weiter. Und dann haben die Leute es als ihre Geschichte genommen.
Und von diesem Kurort dann weiter in den 90er Jahren war das auch erweitert irgendwie und gedacht,
dass der Ort eigentlich auch Spaß bieten kann, ganzes Jahr, und weiter als nur Gesundheit, auch für
Familien, für Kinder, für Spaß, für Wasserrutschen und so weiter.
[Sabrina] Ich finde, das ist was, was ich in Slowenien tatsächlich viel wahrnehme, was ich aus
Deutschland nicht so kenne, dass man sagt, wir haben einen Kurort und wir haben die Thermen mit
allem, was ich mir unter Therme vorstelle.. warmes Wasser, Sprudel, Whirlpool, Wärme an sich und
Heilung. Aber wir gehen auch her und wir bauen jetzt Rutschen mit hin oder andere Attraktionen,
dass wirklich die ganze Familie hier einen Urlaubsort für sich findet und nicht nur die, die sagen, ich
möchte mich zurücklehnen und entspannen.
[Jasmina] Ja, das war eigentlich die Idee dann, mehr davon zu machen, und wir haben eigentlich im
Moment viel Angebot wirklich. Also neben drei Hotels haben wir großes Campingplatz, haben wir viele
Ferienwohnungen, Mobile Homes, Piratenbucht als so eine Abenteuervariante. Große, diese
Wasserparks innen und außen, also Innenpark ist eigentlich das ganze Jahr verwendbar, also nutzbar
und ist wirklich groß.
Wir haben da jetzt auch eine neue Wasserrutsche, die längste eigentlich gemacht und wir haben auch
zwei neue Wellnesszentren, mit großen Flächen, über 1000 Quadratmeter jeder davon, mit vielen
Saunen und so weiter, alles was eben dann Erwachsene brauchen.
[Sabrina] Und die neuen Saunabereiche sind sehr schön gestaltet, sehr schick, sehr ansprechend.
Wirklich stylisch, ich durfte mich ja davon selbst überzeugen. Welche Herausforderungen und
Chancen sehen Sie denn für die Zukunft des Kur- und Wellness-Tourismus in Slowenien?
[Jasmina] Eigentlich versuchen die Leute wieder irgendwie, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Und
deswegen denken wir, dass auch in der Zukunft immer mehr vielleicht so wird, dass die Leute kennen
werden, nicht nur Wellness in Sauna zu gehen oder irgendwas, sondern Wellness einen Tag für sich
selbst zu nehmen.
Also in dieser Branche gibt es eigentlich deswegen einige Möglichkeiten und dass man auch dazu
Wellness als gutes Essen nimmt, gutes Essen, gutes Trinken, Entspannung und so weiter. In diesem
Sinne dann wird es weiterleben, ja.
[Sabrina] Also blicken Sie sozusagen positiv in die Zukunft, weil eben der Trend zu Self-Care, Well-
Being und so weiter geht und es eben nicht nur beschränkt ist auf Wellness im klassischen Sinne,
sondern wirklich dieses Well-Being. Und auch Therme Čatež kann noch weiter wachsen in den
Bereichen, die über vielleicht das Thermalwasser hinausgehen, was Well-Being angeht. Würden Sie
da mir zustimmen?
[Jasmina] Ja, das auch und vielleicht im Begriff Nahrung oder Essen, dass wir, weiß nicht, Lokales
anbieten oder in dem Sinne was. Also in verschiedenen diesen, das ist ein großer Ort.
Jetzt gibt es auch viele Boutique-Varianten sonst, aber hier in diesem großen Ort können wir
vereinigen einige Boutique-Varianten drinnen.
[Sabrina] Genau, Sie müssen ja nicht auf Boutique verzichten. Sie können ja Boutique als Kleines
im Großen anbieten.
[Jasmina] So was, ja.
[Sabrina] Und das passt ja auch wieder zu Posavje, weil wir ja hier in einer kleinen Region sind, die
Großes zu bieten hat. Also wirklich viel, was wir erleben können. Wie wichtig ist die Verbindung
zwischen Gesundheit, Tourismus und Geschichte in so einem traditionsreichen Ort wie Čatež, wenn
wir jetzt nochmal auf diese 100 Jahre zurückblicken?
[Jasmina] Ja, wir versuchen eigentlich mit, sagen wir, dem Ort Brežice, der hier in der Nähe ist, in
Verbindung zu bleiben irgendwie, damit die Leute beides kennen können.
Und dazu bringt auch viel jetzt ein neues touristisches Informationszentrum, das wir eröffnet haben und
bietet viel Lokales, eigentlich auch einige Produkte und Informationen, als auch dieses Zimmer mit
virtuellen Schlösser-Besichtigung von Posavje.
[Sabrina] Genau, von unserer Entdeckungsreise, von der wir eben ja auch gehört haben. Da gehen
wir doch da gleich mal weiter, weil zu Therme Čatež gehört ja auch Schloss Mokrice. Und da gibt es
auch in Verbindung mit dem neuen Wellnessbereich ein ganz tolles Paket, was man als Besucher
buchen kann.
[Jasmina] Ja, also Schloss Mokrice ist eigentlich ganz in der Nähe, 8 Kilometer nur entfernt und bietet
ein Zusatzprogramm, sagen wir, zu was wir in Therme Čatež haben. Also gibt es in Mokrice dieses
mittelalterliche Schloss mit sehr großem und schönem englischen Park und Golfanlage mit 18 Löchern.
Das können dann die Gäste was ganz anderes, eben Natur mit Vögeln singen und so weiter erleben,
mit Golf spielen und mit Geschichte ein bisschen verbinden.
[Sabrina] Also übernachten in historischen Gemäuern und dann auch noch eben dieser Boutique-
Stil, den das Schloss ja auch mit sich bringt, haben wir da, wie wir es eben gerade erwähnt hatten.
Das hat auch Therme Čatež als Kurort zu bieten, dass wir sagen, wir nehmen noch dieses Schloss
mit rein, auch wenn es acht Kilometer entfernt ist, aber das gehört zu uns.
[Sabrina] Und das Schloss Mokrice gehört ja auch zu den glorreichen Sieben und die kann man
eben ganz, ganz toll entdecken, auf dieser Entdeckungsreise oder auch auf eigene Faust.
[Jasmina] Ja, das stimmt. Und dazu laden wir herzlich alle der Gäste auch ein, Therme Čatež und
Schloss Mokrice zu entdecken. Also unsere Heilwasser ein bisschen zu überprüfen und Rutschen zu
nutzen und schönen Park mit Schloss zu besichtigen und innere Ruhe zu finden.
Also, Sie sind alle wirklich herzlich eingeladen.
Jetzt noch unsere Rubrik: Ein Wort für vor Ort!
Am Ende jeder Podcast-Folge lernen wir zusammen Slowenisch:
Ein typisches Wort für die Posavje Region, das Sie bei Ihrem Besuch aufschnappen könnten, ist
“kuga?”.
Offiziell in der slowenischen Sprache ist “Kaj?”
Es ist das kleine Fragewort “Was”. Ist man hier in der Region überrascht oder kann etwas nicht so
richtig glauben, sagt man: “kuga?”
Eine beruhigende Antwort haben wir auch schon parat, für den Fall, dass alles fein ist - frei nach dem
Motto “don’t worry, be happy” sagen die Einheimischen in der Posavje “bo, bo”...
Heißt so viel wie: Passt schon, wird schon werden, alles gut.
Ende gut, alles gut. Na Slišanje, wir hören uns.
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